Dollar Schuldgeld

Bargeldverbot soll gesellschaftsfähig werden

Wer denkt, das Thema Bargeldverbot sei vom Tisch, irrt sich gewaltig. Hinter den Kulissen wird fleißig daran weitergearbeitet, die Akzeptanz für die finanzielle Entmündigung der Bürger voranzutreiben und eine totale Überwachungsmöglichkeit in jeden Bereich des Lebens zu bringen.

  • Die Bundesregierung plant eine Obergrenze für Bargeldzahlungen [Telepolis]
  • US-Ökonom Kenneth Rogoff und IWF wollen durch Bargeldabschaffung Negativzinsen einführen und Zugriff auf die Entwertung von Geldvermögen bekommen [Heise.de]
  • Rogoff schreibt ein Lobbybuch zur Bargeldabschaffung, in dem er behauptet, Bargeld würde im Wesentlichen nur noch für kriminelle Geschäfte genutzt [Technology Review]. Die Panama Papers haben ja gezeigt, wie wichtig Bargeld für die großen Geldbetrügereien ist… Ein schlechter Witz, diese Argumentation.
  • Die Zentralbank zieht 500€-Scheine aus dem Verkehr [Link]
  • am 3.9. im Artikel der Süddeutschen Zeitung „Finger weg – Deutsche Aktivisten wehren sich dagegen, das Bargeld abzuschaffen“ sagt Max Otte, Professor für BWL an der Hochschule Worms, der vor 10 Jahren die Finanzkrise voraussagte und sich seitdem mit alternativen Finanzthemen beschäftigt: Nach seiner Einschätzung ist das Bargeldverbot bereits zur Hälfte umgesetzt.

Daher wirken Sie mit:

Die Gefahren der Bargeldabschaffung wurden bereits im Artikel hier aufgezeigt – mit zahlreichen Updates mit Informationen aus vielen seriösen Quellen.

Durch das Bargeldverbot wären die ganz Großen außen vor, Zugriff bekäme Staat und Finanzwelt aber auf den ganz normalen Bürger. Viel ehrlicher wäre es, die Kapitalströme von und zu Steueroasen stark zu reglementieren oder den Europäischen Banken Transfers mit Standorten und Banken zu verbieten, die sich nicht an Spielregeln der Besteuerung und Transparanz halten.

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About CU_Mayer

Über den Autor Nach Beginn im kaufmännischen Zweig studierte Dipl.-Ing. (FH) Christoph Ulrich Mayer, geboren 1968 in Krumbach (Schwaben), Nachrichtentechnik. Er arbeitete mehrere Jahre als Ingenieur und Projektleiter, bevor er sich 2001 mit Ingenieur-Dienstleistung, Unternehmensberatung & Coaching selbständig machte. Seit ca. 15 Jahren arbeitet er als Systemischer Coach. In dieser Zeit lernte er die unterschiedlichsten Denkweisen und Wertesysteme, auch anderer Kulturen, kennen und entwickelte somit einen Weitblick für gesellschaftliche Zusammenhänge. Durch die Beratungsarbeit in Unternehmen kennt er zudem viele Hintergründe, die die Wirtschaftsprozesse besser verstehbar machen. In jahrelanger intensiver Arbeit verfasste er das Buch "Goodbye Wahnsinn - vom Kapitulismus und Kommunismus zum menschenGerechten Wirtschaftssystem". Auf unorthodoxe Weise setzt er sich mit Lehren von Adam Smith bis Karl Marx und mit Sichtweisen von Norbert Blüm bis Sarah Wagenknecht auseinander. Sein Anliegen ist, mit seinen Erkenntnissen und Lösungen zu zeigen, dass wir eine bessere - eine nachhaltigere - Zukunft wählen können.

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