Category Archives: Alternative Wirtschaftsmodelle

Das Bedingingslose Grundeinkommen (BGE)

Das Bedingungslose Grundeinkommen (kurz BGE) ist die Idee, dass jeder ohne Gegenleistung und ohne besondere Voraussetzungen ein monaltiches Einkommen bekommt. Diese Idee kann man bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. 1967 hat der US-Amerikaner Robert Theobald vorgeschlagen, ein „bedingungsloses Sozialgeld“ auszuschütten, das auch erhalten bleibt, wenn jemand arbeitet, so dass es sich für Sozialabhängige lohnt, auch geringfügig zu arbeiten.

In Deutschland wurde das BGE durch Götz W. Werner in eine breitere Öffentlichkiet gebracht. Essays dazu gibt es z.B. von Daniel Häni, Enno Schmidt und Andre Presse, der bei Götz W. Werner promoviert hat.

Werners Modell ist, z.B. 800 Euro an jeden Bürger auszubezahlen. Dies würde über den teilweisen oder vollständigen Wegfall des heutigen Sozialsystems und dessen Verwaltungsaufwand finanziert und über die Mehrwertsteuer (Konsumsteuer).

Was sich zunächst menschenfreundlich anhört, erscheint bei genauerer Betrachtung eher als großes Irrlicht.

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Das Bandbreitenmodell (Zusammenfassung und Bewertung)

Ein Modell zur Lösung des Problems Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen habe ich noch nicht in mein Buch eingearbeitet, weil es mir bisher nicht bekannt war. Das Bandbreitenmodell findet man im Internet unter: www.bandbreitenmodell.de.

Ähnlich wie beim bedingungslosen Grundeinommen wird nur noch eine Umsatzsteuer (Verbrauchssteuer)  erhoben, die Einkommensteuer wird abgeschafft (hier sogar alle anderen Steuerarten). Übrig bleiben dann zwei Gesetze: das Umsatzsteuergesetz und das Arbeitsprämiengesetz.

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Video-Webinar: Gerechtes Wirtschaftssystem

Der Web-Vortrag / das Webinar ist nun online gestellt, Thema:

wie unser Finanz- und Geldsystem zu Armut und Reichtum führt und welche Lösungen es dafür gibt.

Hier die Playlist:

http://www.youtube.com/playlist?list=PLBk9iPeVfAq4xV7xo3MLvDQmii5yuJ-Jl&feature=view_all

Webinar gerechtes Wirtschaftssystem Einzelteile:

Teile 1: Einführung, Werte, Gerechtigkeit

2 Vermögens- und Einkommensverteilung in der Volkswirtschaft

3 Geldmarktverzerrungen

4 Wie entsteht Geld (nicht)?

5 Lösungen Übersicht, Vermögenssteuer

6 Vollgeld

7 Umlaufsicherungsgeld

8: konkurrierende private Währungen, österreichische Schule

9: Geldmengenerhöhung in der Realwirtschaft & Wertschöpfungsentgelt

10: Höhere Löhne

11: Social Business & Gemeinwohlökonomie

12: Bedingungsloses Grundeinkommen

13: Vermögensbegrenzung

14: Zusammenfassung

Analysen des Geldes und Lösung Wertschöpfungsgeld

In diesem Post werde ich mein Konzept „Wertschöpfungsgeld“ (früher Wertschöpfungsentgelt“) vorstellen.

Es ist die wichtigste Kernlösung aus meinem Buch, sowohl die Herleitung ist sehr umfassend, in einem Blog nur anreißbar, auch seine Auswirkungen sind sehr umfassend. Trotzdem ist die Lösung sehr einfach und kann das Bestehende System sanft erweitern bzw. verändern.

 

Ebene 1: Problemanalysen – Basis für das Wertschöpfungsgeld

Ebene 1a) Problemanalyse Wertschöpfung und Belohnung

Jeder der Geld verlangt oder bezieht tut dies, um damit Leistungen in Anspruch zu nehmen. Sei es der Erwerb von Gütern wie Lebensmitteln oder LCD-Fernsehern oder der Erwerb von Dienstleistungen wie ärztliche Behandlungen oder Haare schneiden. weiterlesen

Das Lebensgeld / Vitamoney/ Gradido

Der Gradido, Lebensgeld und Vitamoney – An jeden Bürger verteiltes Geld

Im Rahmen dieses Blogs möchte ich auch immer wieder Alternativmodelle vorstellen. Dieses hier war mir noch nicht bekannt, als ich die erste Auflage meines Buches verfasst habe, deshalb an dieser Stelle eine Vorstellung und Bewertung des Modells „Lebensgeld“. Es wurde inzwischen in „Gradido“ umbenannt, das Prinzip ist aber geblieben. weiterlesen

Demokratie retten/ unterstützen durch die Reform unseres Finanzsystems

Erwin Pelzig stellt die richtigen Fragen:
Erwin Pelzig Fragen Youtube

Eine davon möchte ich aufgreifen: Warum fordert Kanzlerin Merkel das Parlament dazu auf, eine marktgerechte Entscheidung zu treffen „und ob ihr mal die Idee eines demokratiekonformen Marktes ins Hirn gekommen ist“:

Einen demokratiekonformen Markt kann es nur geben, wenn die Marktmittel, also das Geld, in der Hand der Bürger ist. Und zwar in der Hand möglichst aller Bürger, ncht in der Hand einiger weniger. Um das zu erreichen muss zuallererst unser Geldsystem reformiert werden. Erst, wenn die Kombination als Geldschöpfung bei privaten Banken in Kombination mit dem exponentiellen Wachstum von Renditen oder Zinseszins abgeschafft ist, dann hört ide Umverteilung von Armen und Mittelstand zu wenigen Reichen auf.

Es gibt dazu einige Lösungsansätze, z.B. das „Social Business“, das Nobelpreisträger Muhammad Yunus entwickelt hat sowie die „Gemeinwohl-Ökonomie“, die Christian Felber entworfen hat.
Ein möglicher Weg dazu wäre das „fließende Geld“ oder umlaufgesicherte Geld, das Silvio Gesell 1920 erfunden und in seinem Werk über die „natürliche Wirtschaftsordnung“ veröffentlicht hat.
Ein weiterer Weg ist das Wertschöpfungsentgelt, das ich im Rahmen meines Buchprojektes „Goodbye Wahnsinn“ entwickelt habe und die Geldschöpfung, die heute den Kern des Problems darstellt, umkehrt, und damit all die Effekte (die die Schere zwischen Arm und Reich immer größer werden lassen und die Demokratie immer weiter aushelben) umkehrt!

Die Alternativen sind da! Doch sie müssen auch bekannt werden und wir müssen mindestens eine davon wählen.